Zwei sehenswerte Ausstellungen in Berlin

Die Mitglieder des KIW - Gesellschaft e.V. besuchten am 16. Oktober 2011 in Berlin zwei sehenswerte Ausstellungen.

Hokusai – Retrospektive

Zum ersten Mal ist dem weltweit berühmten japanischen Künstler Hokusai (1760–1849) in Deutschland eine große Retrospektive gewidmet. Sein wohl bekanntestes Bild ist der Holzschnitt „Die große Welle bei Kanagawa“ aus der Serie: „36 Ansichten vom Berg Fuji“ (1823–29). Über 440 Leihgaben, die bis auf wenige Ausnahmen aus Japan kommen, werden in der Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen sein. Werke aus allen Schaffensperioden, Holzschnitte und Zeichnungen, illustrierte Bücher und Malerei werden gezeigt.

 

 

Die Gesichter der Renaissance

In der Ausstellung, welche die gesamte, mehr als 70-jährige kreative Zeit Hokusais umfasst, kann man sich von der Genialität dieses großen Künstlers überzeugen. Über 30 Künstlernamen gab er sich im Laufe seines Lebens. Unter einem dieser Namen – Hokusai – ist er heute international bekannt. Sein vollständiger Name ist Katsushika Hokusai.

Die Staatlichen Museen zu Berlin und das Metropolitan Museum, New York, organisieren eine einmalige Ausstellung zur Portraitkunst der italienischen Renaissance.

Schöne Frauen und reiche Kaufleute entführen nach Florenz und Venedig. Intriganten, Höflinge und Heerführer erzählen ihre Geschichte. Die großen Museen entsenden Meisterwerke von Donatello bis Leonardo da Vinci in das Bode-Museum.

Das Portrait erfasst Aussehen und Persönlichkeit des Menschen. Die Anfänge des Bildnisses als eigenständige Gattung liegen im 15. Jahrhundert. In den Kunstzentren Italiens entwickeln sich rasch vielfältige Formen der Portraitdarstellung. Neben Gemälden entstehen so auch Büsten, Medaillen und Zeichnungen.
Künstler wie Sandro Botticelli und Leonardo da Vinci halten die großen Persönlichkeiten der Epoche, aber auch unbekannte Schönheiten in unvergleichlichen Meisterwerken fest.

Die großangelegte Publikumsschau führt über 150 Hauptwerke italienischer Portraitkunst von mehr als 40 Meistern der Frührenaissance im Bode-Museum zusammen.
Über 50 große Museen, darunter die Uffizien in Florenz, der Pariser Louvre und die Londoner National Gallery, sind mit kostbaren Leihgaben beteiligt.